AGB - 2Sanders

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Allgemeine Geschäftsbedingungen 

Allgemeines
Für sämtliche von 2Sanders personal + dental GmbH (im Folgenden: Auftragnehmer) aus und im
Zusammenhang mit dem Arbeitnehmerüberlassungsvertrag erbrachte oder zu erbringende Dienstleistungen
gelten die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Abweichende AGB
des Kunden (im Folgenden: Auftraggeber) gelten auch dann nicht, wenn der Auftragnehmer nicht
ausdrücklich widerspricht oder der Auftraggeber erklärt, nur zu seinen Bedingungen abschließen zu
wollen.
1. Vertragsabschluss
2.1.Das Vertragsverhältnis kommt durch das Angebot des Auftragnehmers nach Maßgabe des
Arbeitnehmerüberlassungsvertrages sowie dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und
die schriftliche Annahmeerklärung des Auftraggebers mit Unterzeichnung des Arbeitnehmerüberlassungsvertrages
zustande. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass für den Auftragnehmer
keine Leistungspflichten bestehen, sofern die unterzeichnete Vertragsurkunde durch den
Auftraggeber nicht zurückgereicht wird (§ 12 Abs. 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (im
Folgenden: AÜG)).
2.2.Sofern der Auftraggeber beabsichtigt, dem Zeitarbeitnehmer den Umgang mit Geld
und/oder Wertsachen zu übertragen, wird er vorab mit dem Auftragnehmer eine gesonderte
Vereinbarung treffen.
2.3.Der Auftragnehmer erklärt, dass in die Arbeitsverträge, die er mit den im Betrieb des Auftraggebers
eingesetzten Zeitarbeitnehmern abgeschlossen hat, die iGZ-DGB-Tarifverträge
vollständig in ihrer jeweils gültigen Fassung einbezogen werden. Der Auftragnehmer stellt
dadurch sicher, dass der in § 9 Nr. 2 AÜG normierte Gleichbehandlungsgrundsatz abgewendet
wird. Der Auftragnehmer ist Mitglied des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen
e.V.
2.4.Der Auftraggeber verpflichtet sich, vor jeder Überlassung zu prüfen, ob der Zeitarbeitnehmer
in den letzten sechs Monaten vor der Überlassung aus einem Arbeitsverhältnis mit dem Auftraggeber
selbst oder einem mit dem Auftraggeber konzernmäßig im Sinne des § 18 Aktiengesetz
verbundenen Unternehmen ausgeschieden ist. Trifft das zu, so teilt der Auftraggeber
diesen Befund dem Auftragnehmer unverzüglich mit. Die Vertragsparteien haben angesichts
der sich daraus ergebenden Rechtsfolgen (Equal Treatment) sodann Gelegenheit, zu entscheiden,
ob die Überlassung wie geplant durchgeführt werden soll und ggf. die Überlassungsverträge
anzupassen.
3. Arbeitsrechtliche Beziehungen
3.1.Der Abschluss dieser Vereinbarung begründet keine arbeitsrechtliche Beziehung zwischen
dem Zeitarbeitnehmer und dem Auftraggeber. Der Auftragnehmer ist Arbeitgeber des Zeitarbeitnehmers.
3.2.Für die Dauer des Einsatzes bei dem Auftraggeber obliegt diesem die Ausübung des arbeitsbezogenen
Weisungsrechts. Der Auftraggeber wird dem Zeitarbeitnehmer nur solche Tätigkeiten
zuweisen, die dem mit dem Auftragnehmer vertraglich vereinbarten Tätigkeitsbereich
unterliegen und die dem Ausbildungsstand des jeweiligen Zeitarbeitnehmers entsprechen. Im
Übrigen verbleibt das Direktionsrecht bei dem Auftragnehmer.
4. Fürsorge-/ Mitwirkungspflichten des Auftraggebers/Arbeitsschutzmaßnahmen
4.1.Der Auftraggeber übernimmt die Fürsorgepflicht im Zusammenhang mit Arbeitsschutzmaßnahmen
am Beschäftigungsort des Zeitarbeitnehmers (§ 618 BGB, § 11 Abs. 6 AÜG). Er
stellt den Auftragnehmer insoweit von sämtlichen Ansprüchen des Zeitarbeitnehmers sowie
sonstiger Dritter frei, die aus einer nicht oder nicht ausreichenden Wahrnehmung dieser
Pflicht resultieren.
4.2.Der Auftraggeber wird sicherstellen, dass am Beschäftigungsort des Zeitarbeitnehmers geltende
Unfallverhütungs- und Arbeitsschutzvorschriften (u. a. §§ 5, 6 ArbSchG) sowie die gesetzlich
zulässigen Arbeitszeitgrenzen und Pausen eingehalten werden. Insbesondere wird
der Auftraggeber den Zeitarbeitnehmer vor Beginn seiner Tätigkeit einweisen und über etwaig
bestehende besondere Gefahren der zu verrichtenden Tätigkeit sowie Maßnahmen zu deren
Abwendung aufklären. Sofern Zeitarbeitnehmer des Auftragnehmers aufgrund fehlender
oder mangelhafter Sicherheitseinrichtungen oder Vorkehrungen im Betrieb des Auftraggebers
die Arbeitsleistung ablehnen, haftet der Auftraggeber für die dadurch entstehenden
Ausfallzeiten.
4.3.Zur Wahrnehmung der dem Auftragnehmer obliegenden Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen
gestattet der Auftraggeber dem Auftragnehmer ein Zutrittsrecht zu den Arbeitsplätzen
der Zeitarbeitnehmer innerhalb der üblichen Arbeitszeiten.
4.4.Sofern für die Beschäftigung der Zeitarbeitnehmer behördliche Genehmigungen erforderlich
sind oder werden, verpflichtet sich der Auftraggeber diese vor Aufnahme der Beschäftigung
durch den Zeitarbeitnehmer einzuholen und dem Auftragnehmer die Genehmigung auf Anfrage
vorzulegen.
4.5.Der Auftraggeber wird dem Auftragnehmer einen etwaigen Arbeitsunfall des überlassenen
Zeitarbeitnehmers unverzüglich, das heißt am Schadenstag, schriftlich anzeigen. In der Folge
wird der Auftraggeber dem Auftragnehmer einen schriftlichen Schadensbericht innerhalb von
5 Werktagen nach Eintritt des Schadensfalles überlassen oder mit dem Auftragnehmer den
Unfallhergang untersuchen.
5. Zurückweisung/Austausch von Zeitarbeitnehmern
5.1.Der Auftraggeber ist berechtigt, einen Zeitarbeitnehmer durch schriftliche Erklärung gegenüber
dem Auftragnehmer zurückzuweisen, wenn ein Grund vorliegt, der den Auftragnehmer
zu einer außerordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit dem Zeitarbeitnehmer
berechtigen würde (§ 626 BGB). Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Gründe für die Zurückweisung 
detailliert darzulegen. Im Falle der Zurückweisung ist der Auftragnehmer berechtigt,
andere fachlich gleichwertige Zeitarbeitnehmer an den Auftraggeber zu überlassen.
5.2.Stellt der Auftraggeber innerhalb der ersten vier Stunden fest, dass ein Zeitarbeitnehmer
des Auftragnehmers nicht für die vorgesehene Tätigkeit geeignet ist und besteht er auf Austausch,
werden ihm, nach vorheriger Rücksprache, bis zu vier Arbeitsstunden nicht berechnet.
5.3.Darüber hinaus ist der Auftragnehmer jederzeit berechtigt, aus organisatorischen oder gesetzlichen
Gründen an den Auftraggeber überlassene Zeitarbeitnehmer auszutauschen und
fachlich gleichwertige Zeitarbeitnehmer zu überlassen.
6. Leistungshindernisse/Rücktritt
6.1.Der Auftragnehmer wird ganz oder zeitweise von seiner Leistungspflicht frei, wenn und soweit
die Überlassung von Zeitarbeitnehmern durch außergewöhnliche Umstände, die nicht
durch den Auftragnehmer schuldhaft verursacht wurden, dauernd oder zeitweise unmöglich
oder unzumutbar erschwert wird. Solche außergewöhnlichen Umstände sind insbesondere
aber nicht abschließend Arbeitskampfmaßnahmen, gleich, ob im Unternehmen des Auftraggebers
oder des Auftragnehmers, hoheitliche Maßnahmen, Naturkatastrophen u. ä. Darüber
hinaus ist der Auftragnehmer in den genannten Fällen berechtigt, von dem Arbeitnehmerüberlassungsvertrag
zurückzutreten.
6.2.Ungeachtet der vorstehenden Regelung ist dem Auftraggeber bekannt, dass die von dem
Auftragnehmer überlassenen Zeitarbeitnehmer nicht zur Erbringung ihrer Arbeitsleistung
verpflichtet sind, wenn der Betrieb des Auftraggebers bestreikt wird.
6.3.Nimmt der Zeitarbeitnehmer seine Tätigkeit entgegen der Vereinbarung nicht oder nicht
zeitgerecht auf, wird der Auftraggeber den Auftragnehmer unverzüglich unterrichten. Der
Auftragnehmer wird sich nach besten Kräften bemühen, kurzfristig eine Ersatzkraft zu stellen.
Ist dies nicht möglich, wird der Auftragnehmer von dem Auftrag befreit. Unterbleibt die
unverzügliche Anzeige durch den Auftraggeber stehen diesem Ansprüche aus und im Zusammenhang
mit der nicht oder nicht rechtzeitig erfolgten Aufnahme der Tätigkeit durch den
Zeitarbeitnehmer gegen den Auftragnehmer nicht zu.
7. Abrechnung
7.1.Bei sämtlichen von dem Auftragnehmer angegebenen Verrechnungssätzen handelt es sich
um Nettoangaben. Der Auftragnehmer wird dem Auftraggeber bei Beendigung des Auftrages
- bei fortdauernder Überlassung wöchentlich - eine Rechnung unter Ausweis der gesetzlichen
Mehrwertsteuer stellen, es sei denn die Parteien vereinbaren ausdrücklich eine abweichende
Abrechnungsweise.
7.2.Änderungen des Einsatzortes sowie des Arbeitsbereiches berechtigen den Auftragnehmer
zur Änderung des Stundenverrechnungssatzes.
7.3.Der Auftragnehmer nimmt die Abrechnung nach Maßgabe der von dem Zeitarbeitnehmer
überlassenen und von dem Auftraggeber wöchentlich unterschriebenen Stundennachweise
vor. Bei einer täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit des Zeitarbeitnehmers, die über die
bei dem Auftraggeber geltende regelmäßige tägliche bzw. wöchentliche Arbeitszeit hinausgeht,
wird der Auftragnehmer Überstundenzuschläge entsprechend der im Arbeitnehmerüberlassungsvertrag 
getroffenen Vereinbarung berechnen. Gleiches gilt für die Berechnung
von Feiertags-, Schicht-, Nachtarbeits- und anderen tariflich vorgesehenen Zuschlägen. Für
den Fall, dass dem Auftragnehmer Stundennachweise zur Abrechnung nicht vorgelegt werden
und dies auf ein Verhalten des Auftraggebers zurückgeht, ist der Auftragnehmer berechtigt,
im Streitfalle eine tägliche Arbeitszeit des Zeitarbeitnehmers zu berechnen, die der maximalen
täglichen Arbeitszeit von Arbeitnehmern nach dem Arbeitszeitgesetz in der jeweils
geltenden Fassung entspricht (§ 3 ArbZG). Dem Auftraggeber bleibt in diesen Fällen vorbehalten,
eine geringere Beschäftigungsdauer des Zeitarbeitnehmers nachzuweisen.
7.4.Die Rechnungsbeträge sind mit Zugang der von dem Auftragnehmer erteilten Abrechnung
bei dem Auftraggeber sofort – ohne Abzug - fällig und zahlbar.
7.5.Die von dem Auftragnehmer überlassenen Zeitarbeitnehmer sind nicht zur Entgegennahme
von Vorschüssen oder Zahlungen auf die von dem Auftragnehmer erteilten Abrechnungen
befugt.
7.6.Im Falle des Zahlungsverzuges des Auftraggebers ist der Auftragnehmer berechtigt, den gesetzlichen
Verzugszins, mindestens jedoch 5 % p. a. über dem Basiszins der Deutschen
Bundesbank bzw. des an seiner Stelle tretenden Finanzierungsinstrumentes der europäischen
Zentralbank zu berechnen.
8. Aufrechnung/Zurückbehaltungsrecht/Abtretung
8.1.Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, gegenüber Forderungen des Auftragnehmers aufzurechnen
oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend zu machen, es sei denn, die von dem Auftraggeber
geltend gemachte Gegenforderung ist unbestritten oder rechtskräftig festgestellt.
8.2.Der Auftraggeber ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers berechtigt,
Rechte und Pflichten aus dieser Vereinbarung an Dritte zu übertragen.
9. Gewährleistung/Haftung
9.1.Der Auftragnehmer steht dafür ein, dass die überlassenen Zeitarbeitnehmer allgemein für
die vorgesehenen Tätigkeiten geeignet sind; er ist jedoch zur Nachprüfung von Arbeitspapieren,
insbesondere von Zeugnissen der Zeitarbeitnehmer, auf Ihre Richtigkeit hin und zur Einholung
von polizeilichen Führungszeugnissen nicht verpflichtet.
9.2.Der Auftragnehmer, deren gesetzliche Vertreter sowie Erfüllungsgehilfen haften nicht für
durch Zeitarbeitnehmer anlässlich ihrer Tätigkeit bei dem Auftraggeber verursachte Schäden,
es sei denn dem Auftragnehmer, deren gesetzlichen Vertretern sowie Erfüllungsgehilfen
fällt ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Auswahlverschulden zur Last. Im Übrigen ist die
Haftung des Auftragnehmers sowie seiner gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen auf
Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt sowohl für gesetzliche als auch für
vertragliche Haftungstatbestände, insbesondere im Falle des Verzuges, der Unmöglichkeit,
des Unvermögens, der Pflichtverletzung oder in Fällen der unerlaubten Handlung. Bei Vorsatz
oder grober Fahrlässigkeit einfacher Erfüllungsgehilfen haftet der Auftragnehmer darüber
hinaus nur für vorhersehbare Schäden.
9.3.Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter freizustellen,
die diese im Zusammenhang mit der Ausführung und Verrichtung der dem Zeitarbeitnehmer
durch den Auftraggeber übertragenen Tätigkeiten geltend machen. Der Auftragnehmer wird 
den Auftraggeber über jede Inanspruchnahme durch Dritte schriftlich in Kenntnis
setzen.
9.4.Sollte der Auftraggeber seiner Prüfungs- und Mitteilungspflicht nach 2.4. nicht nachkommen,
so stellt er den Auftragnehmer von allen bisher entstandenen und künftig entstehenden Ansprüchen
des Zeitarbeitnehmers auf Equal Treatment und allen sonstigen sich aus der
Pflichtverletzung ergebenden Schäden frei. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, sich gegenüber
etwaigen Anspruchstellern auf einschlägige Ausschlussfristen zu berufen.
10. Übernahme von Zeitarbeitnehmern/Vermittlungsprovision
10.1.Eine Vermittlung liegt unwiderleglich vor, wenn der Auftraggeber oder ein mit ihm rechtlich
oder wirtschaftlich verbundenes Unternehmen während der Dauer des Arbeitnehmerüberlassungsvertrages
mit dem Zeitarbeitnehmer des Auftragnehmers ein Arbeitsverhältnis eingeht.
Eine Vermittlung liegt auch dann vor, wenn der Auftraggeber oder ein mit ihm rechtlich
oder wirtschaftlich verbundenes Unternehmen innerhalb von sechs Monaten nach Beendigung
der Überlassung mit dem Zeitarbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis eingeht. Dem
Auftraggeber bleibt in diesem Fall der Nachweis vorbehalten, dass der Abschluss des Arbeitsverhältnisses
nicht aufgrund der vorangegangenen Überlassung erfolgt ist.
10.2.Eine Vermittlung liegt ebenfalls unwiderleglich vor, wenn der Auftraggeber oder ein mit ihm
rechtlich oder wirtschaftlich verbundenes Unternehmen direkt nach der Herstellung des Kontaktes
zu dem Bewerber durch den Auftragnehmer ohne eine vorherige Überlassung ein Arbeitsverhältnis
eingeht.
10.3.Maßgebend für den Zeitpunkt der Begründung des Arbeitsverhältnisses zwischen dem Auftraggeber
und dem Zeitarbeitnehmer ist nicht der Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme, sondern
der Zeitpunkt des Abschlusses des Arbeitsvertrages.
10.4.Maßgebend für den Zeitpunkt der Begründung des Arbeitsverhältnisses zwischen dem Auftraggeber
und dem Zeitarbeitnehmer ist nicht der Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme, sondern
der Zeitpunkt des Abschlusses des Arbeitsvertrages.
10.5.Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer mitzuteilen, ob und wann ein Arbeitsvertrag
abgeschlossen wurde. Wenn im Streitfall der Auftragnehmer Indizien glaubhaft
macht, die ein Arbeitsverhältnis zwischen dem Auftraggeber und dem Zeitarbeitnehmer vermuten
lassen, trägt der Auftraggeber die Beweislast dafür, dass ein Arbeitsverhältnis nicht
eingegangen wurde.
10.6.In den Fällen der 10.1 bis 10.3 hat der Auftraggeber eine Vermittlungsprovision an den Auftragnehmer
zu zahlen. Befristete Arbeitsverhältnisse sind im gleichen Umfang provisionspflichtig
wie unbefristete Arbeitsverhältnisse.
Die Höhe der Vermittlungsprovision beträgt bei direkter Übernahme des Zeitarbeitnehmers
ohne vorherige Überlassung 1,5 Bruttomonatsgehälter. Bei einer Übernahme
während der Überlassung beträgt die Vermittlungsprovision bei einer Übernahme innerhalb
der ersten drei Monate der Überlassung 1 Bruttomonatsgehalt, bei einer
Übernahme innerhalb von sechs Monaten 0,5 Bruttomonatsgehälter, bei einer Übernahme
nach 6 Monaten fällt keine Vermittlungsprovision an.
10.7.Berechnungsgrundlage der Vermittlungsprovision ist das zwischen dem Auftraggeber und
dem Zeitarbeitnehmer vereinbarte Bruttomonatsgehalt, mindestens aber das zwischen dem
Auftragnehmer und dem Zeitarbeitnehmer vereinbarte Bruttomonatsgehalt. Der Auftraggeber
legt dem Auftragnehmer eine Kopie des unterschriebenen Arbeitsvertrages vor. Bei Unterbrechungen
in der Überlassung ist der Beginn der letzten Überlassung vor Begründung
des Arbeitsverhältnisses maßgeblich. Die Vermittlungsprovision ist zzgl. der gesetzlichen
Mehrwertsteuer zu zahlen. Die Provision ist zahlbar 14 Tage nach Eingang der Rechnung.
10.8.Wird der Mitarbeiter aufgrund eines freien Mitarbeitervertrages bzw. eines Vertrages mit
einem Selbständigen für den Auftraggeber tätig, gelten die Bestimmungen entsprechend mit
der Maßgabe, dass anstatt des Bruttomonatsgehaltes das zwischen dem Auftraggeber und
dem Mitarbeiter vereinbarte monatliche Honorar die Basis der Berechnungsgrundlage bildet.
11. Vertragslaufzeit/Kündigung
11.1.Soweit der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag nicht befristet geschlossen wurde, läuft er auf
unbestimmte Dauer. In der ersten Woche des Einsatzes des Zeitarbeitnehmers ist der Auftraggeber
berechtigt, das Vertragsverhältnis mit einer Frist von einem Arbeitstag zu kündigen.
Im Übrigen steht beiden Parteien das Recht zu, die Vereinbarung mit einer Frist von
drei Arbeitstagen zum Ende einer Kalenderwoche zu kündigen, falls die Parteien keine andere
Regelung treffen.
11.2.Davon unberührt bleibt das Recht zur fristlosen Kündigung. Der Auftragnehmer ist insbesondere
zur fristlosen Kündigung dieser Vereinbarung berechtigt, wenn a) die Eröffnung des
Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Auftraggebers beantragt ist, ein Insolvenzverfahren
eröffnet oder mangels Masse abgewiesen wurde oder ein solches droht oder b) der
Auftraggeber eine fällige Rechnung auch nach erfolgter Mahnung und Fristsetzung nicht
ausgleicht.
11.3.Eine Kündigung dieser Vereinbarung durch den Auftraggeber ist nur wirksam, wenn sie gegenüber
dem Auftragnehmer ausgesprochen wird. Die durch den Auftragnehmer überlassenen
Zeitarbeitnehmer sind zur Entgegennahme von Kündigungserklärungen nicht befugt.
12. Schlussbestimmungen – Salvatorische Klausel
12.1.Änderungen und Ergänzungen der Vereinbarung zwischen den Parteien bedürfen zu ihrer
Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für eine Änderung des Schriftformerfordernisses
selbst. Die von dem Auftragnehmer überlassenen Zeitarbeitnehmer sind nicht berechtigt,
Änderungen, Ergänzungen oder Nebenabreden des Arbeitnehmerüberlassungsvertrages
mit dem Auftraggeber zu vereinbaren.
12.2.Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis
zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber ist Hannover. Der Auftragnehmer
kann seine Ansprüche darüber hinaus auch bei den Gerichten des allgemeinen Gerichtsstandes
des Auftraggebers geltend machen.
12.3.Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber gilt
ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
12.4.Ergänzungen und Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer
Rechtswirksamkeit der Schriftform. Dies gilt selbst für den Verzicht auf das Schriftformerfordernis.
Sollte eine Bestimmung oder ein Teil einer Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam
sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.
An Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine solche, die dem wirtschaftlichen
Zweck am nächsten kommt.

Allgemeine Geschäftsbedingungen Beratung 

§ 1 Wirkungsbereich: Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit den Kunden (im Folgenden "Klienten“ genannt) und der Beratungsfirma 2Sanders personal + dental GmbH (im Folgenden “Beratungsfirma“ genannt). Die beigefügten AGB werden vom Klienten automatisch als Vertragsbestandteil anerkannt. 
§ 2 Auftragserteilung, Leistung: 1. Grundlage der Geschäftbeziehung ist der jeweilige Beratungsvertrag, der von der Beratungsfirma bestätigte Auftrag, in dem der Leistungsumfang sowie die Vergütung festgehalten werden. 
2. Der Klient kann der Beratungsfirma Aufträge schriftlich, postalisch, per E-Mail oder persönlich erteilen. Der Klient erhält nach Auftragseingang eine Auftragsbestätigung per E-Mail. Mit dieser Auftragsbestätigung gilt der Auftrag als angenommen und der Beratungsvertrag als zustande gekommen. 3. Bei besonderem Bedarf ist die Beratungsfirma berechtigt, nach Absprache mit dem Klienten externe Berater hinzuzuziehen. Hierfür zusätzlich entstehende Kosten werden gemäß § 3 dem Klienten in Rechnung gestellt. Die Geschäftsbeziehung besteht in diesen Fällen weiterhin zwischen Beratungsfirma und dem Klienten, sofern nichts anderes vereinbart wurde. 
4. Aktualisierungen und Änderungen von Angeboten und Aufträgen werden von beiden Parteien schriftlich festgelegt und als Zusatzvereinbarung Bestandteil der Vertragsbeziehung zwischen Beratungsfirma und dem Klienten. 
§ 3 Vergütung: Zusätzlich zu allen Honoraren für die Leistungen der Beratungsfirma werden noch die gesetzliche Mehrwertsteuer von derzeit 19 % und – je nach Vereinbarung – zusätzliche Kosten wie Reisekosten, Fahrtkosten, Auslagen, etc. in Rechnung gestellt.
§ 4 Zahlung, Fälligkeit: 1. Der Anspruch der Beratungsfirma auf Zahlung der Rechnung entsteht für jede einzelne Leistung, sobald diese von Beratungsfirma erbracht wurde. Alle zusätzlichen vom Klienten gewünschten Nebenleistungen von der Beratungsfirma, die nicht ausdrücklich als im Auftrag vereinbart ausgewiesen werden, sind Nebenleistungen, die gesondert entlohnt werden. 2. Zahlungen sind nach den festgelegten Zahlungsbedingungen zu leisten. Wenn nicht anders festgelegt, ist der Rechnungsbetrag ungekürzt innerhalb von 14 Tagen fällig und zu zahlen. Bei Zielüberschreitung ist die Beratungsfirma berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 4% über dem Diskontsatz in Rechnung zu stellen. 3. Der Klient ist nicht berechtigt, Zahlungen zurückzuhalten oder aufzurechnen, auch nicht wegen Beanstandungen oder Gegenansprüchen. 
§ 5 Leistungsfristen, Termine: 1. Leistungsfristen können nur Richtzeiten bzw. voraussichtliche Termine sein, die nach bestem Wissen und Gewissen angegeben werden. Es ist das Anliegen der Beratungsfirma, ihre Leistungszusagen und Leistungsfristen einzuhalten, doch sind alle Angaben unverbindlich. Höhere Gewalt und unverschuldete Schwierigkeiten, insbesondere unvollständige Bereitstellung von Unterlagen seitens des Klienten, kann die Leistung hinausschieben, auch wenn bereits Leistungsverzug eingetreten sein sollte. 
§ 6 Mitwirkungspflicht des Klienten: Der Klient stellt der Beratungsfirma alle für die Durchführung des Auftrages erforderlichen Unterlagen, Informationen und Materialien im Voraus zur Verfügung. 
§ 7 Verschwiegenheitsklausel: Die Beratungsfirma ist verpflichtet, über alle ihr im Rahmen der Beratungstätigkeit bekannt gewordenen betrieblichen, geschäftlichen und privaten Angelegenheiten Stillschweigen zu bewahren. 
Diese Verpflichtung zur Verschwiegenheit gilt im gleichen Maße für die Erfüllungsgehilfen der Beratungsfirma. Die Schweigepflicht gilt auch nach Beendigung des Vertrages und kann nur durch den Klienten selbst schriftlich aufgehoben werden. Darüber hinaus ist Beratungsfirma verpflichtet, die zum Zwecke der Beratungstätigkeit überlassenen Unterlagen sorgfältig zu verwahren und gegen Einsichtnahme Dritter zu schützen. 
§ 8 Haftungsbeschränkung: 1. Die Beratungsfirma übernimmt keine Haftung für jegliche Schäden, die durch höhere Gewalt (z.B. Stromausfälle, Naturereignisse oder Verkehrsstörungen), Netzwerk- und Serverfehler, Leitungs- und Übertragungsstörungen, Viren oder Störung des Postweges entstanden sind. Für die endgültige Überprüfung sämtlicher übertragener bzw. versandter Daten ist der Klient verantwortlich. 2. Die Beratungsfirma übernimmt auch keine Haftung für Schäden an Hard- und Software des Klienten, die durch die unwissentliche Übersendung von Dokumenten per E-Mail verursacht werden, die von einem Virus infiziert worden sind. 3. Die Beratungsfirma ist verpflichtet, die ihr übertragenen Arbeiten mit fachlicher und kaufmännischer Sorgfalt nach bestem Wissen durchzuführen. Dennoch haftet die Beratungsfirma nicht für den Fall, dass der Erfolg einer von ihr vorgeschlagenen Maßnahme hinter den Erwartungen des Klienten zurückbleibt. 4. Die Beratungsfirma haftet insbesondere nicht für Schden und Folgeschäden, soweit der Klient selbst oder Dritte die ihr überlassenen Materialien, Dokumente oder Informationen verändert 
oder verfälscht haben. 5. Die Haftung der Beratungsfirma beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie auf die Verletzung von vertraglich vereinbarten Hauptpflichten. Bei von der Beratungsfirma anerkannter Beanstandung behält sich die Beratungsfirma vor, eine Nach- bzw. Ersatzleistung oder Wertgutschrift nach eigenem Ermessen zu gewähren. Alle anderen Schadenersatzansprüche sind, insoweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
§ 9 Mängel: 1. Die Leistung ist erfüllt, wenn Beanstandungen nicht unverzüglich, spätestens 14 Tage nach Empfang, schriftlich geltend gemacht werden. Unerhebliche Änderungen und Abweichungen der Leistungsausführung sind kein Grund zur Beanstandung durch Klienten, wenn nicht ausdrücklich anderes vereinbart wurde. 2. Haftungen, die auf die Verletzung eines Urheberrechts oder auf Ansprüchen Dritter basieren, übernimmt die Beratungsfirma nicht. 
§ 10 Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, so werden die übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung soll eine Regelung treten, die im Rahmen des rechtlich Zulässigen dem Willen und Interesse beider Parteien am nächsten kommt. 
§ 11 Anzuwendendes Recht: Auf die Rechtsbeziehungen zwischen dem Klienten und Beratungsfirma ist ausschließlich deutsches Recht anzuwenden. 
§ 12 Erfüllungsort und Gerichtsstand: 1. Erfüllungsort ist der Sitz der Beratungsfirma in Hannover. 2. Als Gerichtsstand für alle sich mittelbar oder unmittelbar zwischen Beratungsfirma und dem Klienten ergebenden Streitigkeiten wird das für den Sitz der Beratungsfirma in Hannover örtlich zuständige Gericht vereinbart. 
§ 13 Verschiedenes: Sind von Seiten des Klienten besondere Leistungs- und Zahlungsbedingungen vorgeschrieben, welche von denjenigen in diesen genannten AGBs abweichen, so erkennt die Beratungsfirma diese nicht an. 
Mit der Auftragsbestätigung, bzw. der Leistungserbringung der Beratungsfirma gelten sie ausdrücklich als abgelehnt. Ein Stillschweigen von Seiten der Beratungsfirma bedeutet keine Zustimmung. Durch die Annahme der von der 
Beratungsfirma erbrachten Leistungen erkennt der Klient ausdrücklich an, dass er auf Rechteinwand verzichtet, wonach durch die Auftragsbedingungen des Klienten den AGBs der Beratungsfirma im Voraus widersprochen werden soll. 
§ 14 AGB des Bereiches Fortbildung: 
§ 14.1 Anmeldungen sind für den Auftraggeber verbindlich. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Um die Veranstaltungen 
für die Teilnehmer effizient zu gestalten, ist die Teilnehmerzahl grundsätzlich begrenzt. Bei Seminaren, die bereits ausgebucht sind, wird der Auftraggeber verständigt und ggf. über die nächsten Termine informiert.
§ 14.2 Die Rechnungen über Schulungsleistungen sind sofort nach Erhalt fällig. Ist die Kursgebühr bei Schulungsbeginn nicht bezahlt, ist die Firma 2Sanders personal + dental GmbH berechtigt, den Teilnehmer vom Seminar auszuschließen.
§ 14.3 Die Firma 2Sanders personal + dental GmbH ist berechtigt, die Veranstaltung aus wichtigem Grund - insbesondere bei Erkrankung des Trainers oder zu geringer Teilnehmerzahl - gegen volle Erstattung bereits gezahlter Gebühren abzusagen. Darüber hinausgehende Ersatz- und Ausfallansprüche bestehen nicht.
§ 14.4 Wird die Anmeldung durch den Teilnehmer zurückgezogen, so ist Firma 2Sanders personal + dental GmbH schriftlich oder telefonisch zu verständigen. In diesem Fall werden folgende Stornogebühren berechnet: bis 4 Wochen vor Seminarbeginn, keine Bearbeitungsgebühr - bis 2 Wochen vor Seminarbeginn 50 % der Seminargebühren - ansonsten 100 % der Seminargebühren. Keinerlei Kosten entstehen, wenn ein Ersatzteilnehmer angemeldet wird.
§ 14.5 Inhalt und Ablauf des Seminarprogramms sowie der Einsatz der Trainer können unter Wahrung des Gesamtcharakters der Veranstaltung geändert werden.
§ 14.6 Kein Teil der Seminarunterlagen darf ohne schriftliche Genehmigung die Firma 2Sanders personal + dental GmbH in irgendeiner Form - auch nicht für Zwecke der Unterrichtsgestaltung - reproduziert, insbesondere unter Verwendung 
elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt, verbreitet oder zu öffentlichen Wiedergaben benutzt werden.
§ 14.7 Die Haftung für Schäden, die durch Erfüllungsgehilfen die Firma 2Sanders personal + dental GmbH verursacht werden, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
§ 14.8 Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
 
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